Polo wird in Hamburg – Klein Flottbek seit der Gründung des Hamburger Polo Clubs im Jahre 1898 gespielt. Schon um die Jahrhundertwende spielten Mannschaften aus Ungarn, Russland, England und Belgien in Hamburg.
Im Jahre 1906 fand das erste Internationale Polo Turnier statt, die Meisterschaft des Kontinents, an der Mannschaften aus Madrid, Antwerpen, Paris und Hamburg teilnehmen. In den folgenden Jahren nehmen der Hamburger Polo Club und der Polosport in Hamburg einen großen Aufschwung.
Während des ersten Weltkrieges wird in Hamburg kein Polo gespielt. Erst 1921 begann der Spielbetrieb wieder.
In den 30er Jahren musste der Polosport dann durch die Wirtschaftskrise wieder aufgegeben werden. Das letzte große Ereignis war die Teilnahme einer Hamburger Mannschaft bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin. Danach wird fast 20 Jahre kein Polo mehr gespielt.
Erst 1955 wird der Hamburger Polo Club wieder zum Leben erweckt und 1958/59 finden die ersten Turniere statt. Es wird regelmäßig um den Champion Cup (gestiftet 1909), den BERLIN POKAL (gestiftet 1910) und BREMER POKAL (gestiftet 1928) gespielt.
Seit 1979 wird fast alljährlich der GOLD POKAL des Deutschen Polo Verbandes in Hamburg gespielt. Die achtziger und neunziger Jahre bescheren der Polo-Abteilung wieder eine rasante Entwicklung. Hamburg wird in dieser Zeit die Hochburg des deutschen Polosports. Immer mehr Reiter finden den Polosport so faszinierend, dass sich die Polo-Abteilung einer wachsenden Zahl von neuen Mitgliedern erfreut.
Unter den Polo-Spielern in Hamburg befinden sich auch die besten Spieler Deutschlands: Thomas Winter +5, Christopher Kirsch +4 und Christopher Winter +3. Auch der dienstälteste Polo-Spieler Deutschlands Atti Darboven spielt regelmäßig in Hamburg und erfolgreich bei Medium und High Goal Polo Turnieren.
Es wird viermal wöchentlich gespielt, dienstags, donnerstags, sonnabends und sonntags. Besucher sind sehr willkommen.
